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Beirat

Dr. Mark Bücking

Dr. Mark Bücking

Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Ökologie IME-AE

Prof. Dr. Gunther Hirschfelder

Prof. Dr. Gunther Hirschfelder

Professor für Vergleichende Kulturwissenschaft Universität Regensburg am Institut für Information und Medien, Sprache und Kultur

Prof. Dr. Achim Spiller

Prof. Dr. Achim Spiller

Professor für Marketing für Lebensmittel und Agrarprodukte an der Georg-August-Universität Göttingen

Prof. Dr. Justus Wesseler

Prof. Dr. Justus Wesseler

Professor für Agrar- und Ernährungswirtschaft am Center of Life and Food Sciences Weihenstephan Technische Universität München

Prof. Peter Wippermann

Prof. Peter Wippermann

Trendforscher und Professor für Kommunikationsdesign an der Folkwang-Universität der Künste Essen

Dr. Cornelia Stramm

Dr. Cornelia Stramm

Abteilung Materialentwicklung Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung in Freising

Unabhängigkeit

 

WOZU BRAUCHT DIE LEBENSMITTELWIRTSCHAFT E.V. EINEN EXPERTENBEIRAT?

Der Expertenbeirat ist eine Denkfabrik, die zur Versachlichung und Klarstellung verbraucherrelevanter Themen rund um Lebensmittel und Ernährung in der öffentlichen Diskussion beitragen will. Die Hauptaufgabe des Beirates ist es, in einem von gesellschaftlichen Anspruchsgruppen geprägten und komplexen Informations- und Diskussionsumfeld wissenschaftlich unabhängige Fachberatung für den Verein zu leisten. Der Expertenbeirat wird in die Arbeit der LEBENSMITTELWIRTSCHAFT wissenschaftliche Standards eintragen und schützen, sowie für die Transparenz des Zustandekommens von Entscheidungen innerhalb des Vereins sorgen. Die operative Unterstützung des Öffentlichen Auftretens des Vereins durch die Mitglieder des Beirates ist vorgesehen. Sie steht im Einklang mit den Vereinszielen der fakten- und wissenschaftsbasierten Information bzw. glaubhafter Kommunikation nach innen und außen.

 

WIE GEWÄHRLEISTET DIE LEBENSMITTELWIRTSCHAFT E.V. DIE FACHLICHE UNABHÄNGIGKEIT DES EXPERTENBEIRATES?

Bestehende Interessenskonflikte auf Seiten der zur Berufung vorgeschlagenen Beiräte sind während des Berufungsverfahrens offenzulegen. Mit der Zustimmung zur Mitgliedschaft im Expertenrat der LEBENSMITTELWIRTSCHAFT bestätigen die Mitglieder des Beirates, dass kein persönlicher Interessenskonflikt vorliegt. Treten während der zweijährigen Mitgliedschaft im Expertenbeirat Interessenskonflikte neu auf, sind diese transparent offenzulegen. Aus wichtigem Grund kann jedes Beiratsmitglied jederzeit sein Amt gegenüber dem Geschäftsführenden Vorstand niederlegen oder durch ihn abberufen werden.

Die Arbeit der Beiräte erfolgt laut Satzung des Vereins ehrenamtlich. Aufwendungen für Reise- und Hotelkosten werden vom Verein in angemessener Höhe erstattet.

Der Expertenbeirat hat in seiner Konstitutionssitzung beschlossen, sein fachlich unabhängiges Arbeiten im Sinne international anerkannter Standards (z.B. DFG-Leitlinien oder Leitlinien der Peer Review-Verfahren bei wissenschaftlichen Publikationen) zu gewährleisten.

Der Beirat arbeitet vollständig werbefrei, produktunabhängig und unternehmensneutral.

 

WIE IST DER BEGRIFF „WISSENSCHAFTLICHES FEHLVERHALTEN“ IM EXPERTENBEIRAT DER LEBENSMITTELWIRTSCHAFT DEFINIERT?

Wissenschaftlich unabhängiges und korrektes Arbeiten ist im internationalen Maßstab durch folgende Kriterien beschrieben: Die Arbeit von Beiräten hat sich demnach an den gesellschaftlichen Normen, wissenschaftlichen Standards oder gesetzlichen Regeln zur orientieren. Sie berücksichtigt den aktuellen Erkenntnisstand und die technischen Möglichkeiten einer Forschungsfrage. Seine persönlichen Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse soll ein Forscher uneingeschränkt einbringen können. Ergebnisse und Beschlüsse müssen vollständig dokumentiert werden: Für- und gegensprechende Fakten aus Publikationen werden in kritischer Betrachtung sorgfältig abgewogen. In Bezug auf das Zustandekommen von Ergebnissen, Beschlüssen und Rechten ist strikte Ehrlichkeit zu wahren. Der Beirat übernimmt für Beschlüsse auch gemeinsam Verantwortung. Ehrenpositionen im Expertenbeirat der LEBENSMITTELWIRTSCHAFT sind ausgeschlossen.

 

WIE IST DER BEGRIFF „INTERESSENSKONFLIKT“ IM EXPERTENBEIRAT DER LEBENSMITTELWIRTSCHAFT DEFINIERT?

Die Arbeit des Expertenbeirates und des gesamten Vereins soll nicht durch Interessenskonflikte in Misskredit gebracht werden. Beirat und Verein haben sich auf einen sehr aufmerksamen Umgang mit möglichen Interessenskonflikten festgelegt.

Ein Interessenskonflikt liegt vor, wenn ein berufener Experte finanzielle Beziehungen zu Mitgliedsverbänden hat, die die Arbeit im Beirat berühren könnten. Dies schließt die finanziellen Beziehungen von Familienangehörigen der Beiräte zu Mitgliedsverbänden mit ein. Auch nicht-finanzielle Aspekte von Beiräten, die die Arbeit des Beirates berühren könnten, sind hier inbegriffen.

 

WELCHE AUSWAHL-KRITERIEN LAGEN DEM BERUFUNGSVERFAHREN IN DEN EXPERTEN-BEIRAT ZU GRUNDE?

Für die Auswahl der Experten, die der Verein für eine potentielle Mitgliedschaft im Expertenbeirat angesprochen hat, waren die Themen ausschlaggebend, die der Verein in den kommenden zwei Jahren aufgreifen will. Die Themen ergeben sich aus einer umfangreichen, sachlichen Themen- und Branchenanalyse in der Gründungsphase des Vereins. Mittels genauer Recherche in der Wissenschafts- und Institutionslandschaft wurden für diese definierten Themen fachlich exzellente Experten mit großer gesellschaftlicher Expertise herausgefunden.

Weitere Kriterien: Prinzipiell können Angehörige von Universitäten, Fachhochschulen, gemeinnützigen Vereinen, Forschungsinstituten oder akkreditierten Laboren in die Beiratsarbeit eingeschlossen werden. Beiräte der LEBENSMITTELWIRTSCHAFT können keine geschäftsführenden Funktionen der Mitglieder bekleiden oder bekleidet haben. Ebenso sind unternehmerische Vertreter von Seiten der fördernden Unternehmen des Vereins aus Gründen Sicherung unabhängiger Beratungsarbeit nicht für die Mitarbeit in diesem Gremium angesprochen worden.

Die diesen Kriterien entsprechenden Experten wurden nach Beschluss durch den Erweiterten Vorstand der LEBENSMITTELWIRTSCHAFT durch den Vorsitzenden des Geschäftsführenden Vorstand und den Geschäftsführer in den Beirat eingeladen. Die Entscheidung für eine Berufungszeit von zwei Jahren mitzuwirken, oblag den Experten vollständig selbst.